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21. September 2022 | Aus der PdF

Bundeslager 2022 – Freundschaft erleben

Freundschaft erleben – Bundeslager 2022

Westernohe/Westerwald. 28. August. Drei Zelte der Lagerleitung stehen schon auf dem Platz. Wir schauen über das noch leere Gelände und machen uns Gedanken. Wie wird es werden, wenn ab morgen 360 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der FeG aus ganz Deutschland zusammenkommen, um zehn Tage ein Lager aufzuschlagen? Werden wir gemeinsam etwas aufbauen können? Werden wir uns verstehen? Wird jeder seinen Platz finden – äußerlich wie innerlich? Wird diese Zeit uns zusammenschweißen können? Wie werden wir mit unseren unterschiedlichen Erfahrungen, Traditionen und Ansichten zurechtkommen?

Einige Tage später. In sieben Dorfgemeinschaften mit jeweils mehreren Pfadfindergruppen sind Schlaf-, Versammlungs- und Küchenzelte errichtet. Die Bauholzstelle ist inzwischen leer. Rauch steigt über den Feuertischen auf, wo große Töpfe mit duftendem Essen über dem Feuer hängen. Nebenan ein Karussell, eine Wippe, eine Schaukel, Lagertore… Hier wurde gebaut und gewerkelt. Bollerwagen mit Wasserkanister werden hin und her gezogen. Holz wird gehackt. Essen zubereitet. Dort sitzt eine Gruppe, die noch weiter am gestrigen Workshop arbeitet.

Und so feierten wir gemeinsam auf diesem vierten Bundeslager der Pfadfinderschaft der Freien evangelischen Gemeinden (PdF) unser Motto „Freundschaft erleben“. Wir erlebten, dass Freundschaft manchmal auf die Probe gestellt wird – wie bei David und Jonathan. Wir merkten, dass in Freundschaft das eigene Verhalten hinterfragt und Charakter geschärft wird, so wie Eisen Eisen schärft. Ein Bild aus dem Buch der Sprüche. Wir erinnerten uns an den Ruf Gottes am Anfang der Bibel „Mensch, wo bist du?“. Und ließen uns herausfordern von der Aufforderung Jesu „Folge mir nach“. Noch viele andere Aspekte zum Thema Freundschaft beschäftigten uns in unseren Andachten und Kleingruppen: Wenn Jesus sein Leben eingesetzt hat, damit wir Freunde Gottes sein können. Wenn Freiheit und Treue tragende Prinzipien von Freundschaft sind. Wenn Freunde füreinander da sind, sich unterstützen, fördern und fordern. Was bedeutet das dann für unsere Gemeinschaft als Pfadfinder?

Und dann war da das gemeinsame Erleben: Das Big Dinner, ein riesiges Buffet, zu dem jedes Dorf kulinarische Besonderheiten kreierte und so einen bunten Abend mit schwäbischer, asiatischer, mexikanischer Küche gestaltete. Oder die vielen kreativen Workshops, die zum Basteln und Ausprobieren einluden. Das Geländespiel, das sportlichen Einsatz und strategische Überlegungen erforderte. Die Abende, an denen gesungen wurde, Tschai getrunken und in denen es Zeit für Geschichten gab. Der bunte Abend, an dem viele lustige Beiträge musikalischer und theatralischer Art geboten wurden. Und der Höhepunkt: Der Zwei-Tages-Hajk. Zwei Tage unterwegs in einer Kleingruppe. Mit Karte und Aufgabenumschlag. Hin zu einem Übernachtungsplatz. Bei heißen Temperaturen gaben die Pfadfinder alles, um diese Aufgabe zu bewältigen.

Auf dem Lager entwickelte sich auch Freundschaft zu Pfadfindern aus Finnland und Belgien. Die Leitung der finnischen Verso-Scouts freute sich über ein Wiedersehen mit den Pfadfindern der FeG, die schon 2019 ein finnisches Lager besucht hatten und in den Coronajahren den Kontakt nur digital halten konnten. Ebenso reiste die Leitung der Pfadfinderschaft des Evangelischen Jugendverbandes (EJV Scouting) aus Belgien an.

So blicken wir zurück auf ein großartiges Lager und auf die Beziehungen und Freundschaften, die entstanden sind. Bleibende Freundschaft erleben und gestalten und andere zu unserem Freund Jesus einladen – das ist unser Wunsch und Auftrag für die nächsten Jahre unserer Pfadfinderarbeit im Bund FeG.

mf

Bericht im Bundesbuch (Danke, Bele!)