3. Mai 2018 | Aus der PdF

Bundesthing 2018

Vom 02.-04. März dieses Jahres traf sich mit über vierzig Teilnehmern unsere Pfadfinderschaft zum Bundesthing auf der Freusburg (Kirchen, nähe Siegen). Das Bundesthing ist das leitende Gremium unserer Pfadfinderschaft. Hier kommen alle Stammesführer, Kreisvertreter und Regionsführer zusammen und gestalten gemeinsam die Pfadfinderarbeit im Bund Freier evangelischer Gemeinden.

Dieses Jahr ging es um Zukunftsfragen und alle waren eingeladen, die Zukunft der FeG-Pfadfinder mitzugestalten. Neben einem regen Austausch über die Möglichkeiten der Pfadfinderarbeit vor Ort wurden auch neue Ämter besetzt.

Detlef Günther (Likedeeler, Hamburg), der die Pfadfinderschaft seit ihrer Gründung als Bundesführer geleitet hatte, gab dieses Jahr die Leitung ab. Die Pfadfinderschaft wählte Detlef zu ihrem Bundesältesten. Zur Bundesführerin wurde Ute Hindorff (Burgmannen, Westerburg) gewählt, die seit 2014 stellvertretende Bundesführerin war. Auf die freigewordene Stelle der stellvertretenden Bundesführung wurde Simon Borchers (Berghicken, Lützeln) gewählt.

Auch in der Roverstufe wurden Pläne und Strukturen für die Zukunft gemacht. Daniel Spiwek (Füchse, Schneverdingen) wurde von der Roverrunde zum neuen Bundesrover gewählt und folgte so Thomas Hunkel (Wanderfalken, Rödermark), der bisher die Rover bundesweit vertreten hatte. Als Vertreterin von Daniel ist Sarah Schreiber (Burgmannen, Westerburg) gewählt worden. Die Rover sind ab sofort unter rover@pfadfinder.feg.de erreichbar und freuen sich über Zuschriften und Ideen aus den Reihen der 17- bis 25-Jährigen.

Mit neuen Strukturen möchten wir auch dem Wachstum begegnen und den Bau von Gemeinden unterstützten. Als neue Siedlungen haben sich die Gemeinden der FeG Kierspe, der FeG Siegen-Mitte (Schularbeit) und der FeG Wittlich vorgestellt. Nach ihren ersten zwei Jahren konnten die Siedlung der FeG Mainz als Stamm der „Mainzer Milane“, die Siedlung der FeG Berlin-Spandau als Stamm „Stakenen“ und die Siedlung der FeG Ladenburg als „Ilvesheimer Pfadfinder“ aufgenommen werden.

Natürlich gab es auch dieses Jahr das Open Thing. Ideen aus der Praxis und Erfahrungsberichte wurden ausgetauscht, Patenschaften geschlossen und Siedlungen bekamen von den „alten Hasen“ Starthilfen und viele Tipps. In der Versprechensfeier am Samstagabend konnten die neuen Stammesführer und Pfadfinder ihre Versprechen ablegen.

Der Blick auf die vertretenden Pfadfinder zeigte, dass die Arbeit mit der jungen Generation keine Altersfrage ist. Es waren Mitarbeiter im Alter von 17 bis über 60 Jahre vertreten. Es ist schön zu sehen, dass die Generationen so für einander einstehen und junge Menschen auf ihrem Pfad im Leben begleiten.