26. Juni 2020 | Aus den Stämmen

Ehrenamt bei Burgmannen Westerburg belohnt

Stadtbürgermeister Jannik Pape überreicht Ehrenamtskarten an Leiterschaft der Pfadfinder

Eine besondere Überraschung hielt der Stadtbürgermeister von Westerburg, Jannik Pape, für die Leiterschaft des Pfadfinderstammes „Burgmannen Westerburg“ bereit.

Beim ersten Treffen der Burgmannen nach der dreimonatigen Coronapause beehrte der Bürgermeister die Pfadfinder aus gutem Grund mit seiner Anwesenheit. Mitgebracht hatte er insgesamt 17 Ehrenamtskarten des Landes Rheinland-Pfalz, mit denen er die Leiterschaft der Burgmannen für ihr Engagement im Bereich der Jugendarbeit auszeichnete. Im Namen der Ministerpräsidentin Malu Dreyer übereichte er diese Karten, die als Anerkennung für den ehrenamtlichen Einsatz in Vereinen und Organisationen verliehen werden kann, an die anwesenden Leiterinnen und Leiter des Pfadfinderstammes.

Bürgermeister Pape betonte in seiner kleinen Ansprache, wie bedeutsam der ehrenamtliche Einsatz von Bürgern insbesondere im Bereich der Jugendarbeit in Vereinen ist. Er dankte den anwesenden Leiterinnen und Leitern für ihren Einsatz und betonte, dass ohne ein solches Engagement die Jugendarbeit in den meisten Vereinen vermutlich komplett eingestellt werden müsste. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass gleich 17 ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter bei den Pfadfindern einen großen Teil ihrer Freizeit opfern, um insgesamt fast 60 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren zu betreuen.

Sehr ausführlich ließ sich der Bürgemeister vom Stammesführer Gundolf Eckardt über den Pfadfinderstamm informieren. Beeindruckt war er von dem großzügigen Gelände, das den Pfadfindern direkt am Hülsbach auf dem Gelände des ehemaligen Tier- und Märchenparks zur Verfügung steht. Auf einer großen Wiese ist genügend Platz um die typischen Pfadfinderzelte, die Jurten und Kohten, aufzubauen und jenseits des Baches stehen zwei Wohn- und insgesamt vier alte Bauwagen, die derzeit mit viel Arbeitsaufwand instandgesetzt und als Gruppenräume ausgebaut werden.

Mit den besten Wünschen für die Zukunft und der Zusage immer ein offenes Ohr für die Belange der Pfadfinder zu haben verabschiedete sich Jannik Pape natürlich mit dem Pfadfindergruß „Gut Pfad“.

(Bericht: Gundolf Eckardt)